iMark – Das intelligente Lesezeichen

Keine Sorge! Dieser Blogpost hat nichts mit den lustigen Apfel-Produkten zu tun, die derzeit (und schon seit längerem) gehyped werden und ebenfalls ein kleines „i“ im Namen tragen. Denn beim iMark handelt es sich um ein analoges, handfestes Buchzeichen, das man leider nicht für die E-Books auf seinem iPad gebrauchen kann. Als ich das erste Mal auf ein iMark in einem Online-Buchshop gestossen bin, war ich zuerst einmal verwirrt.

Dieses geniale Lesezeichen merkt sich automatisch die richtige Seite.

Nach diesem Satz stellte ich mir ernsthaft die Frage, ob ich langsam durchdrehe. Ist das iMark also doch ein Hightech-Produkt, dem per Mikrochip ein Gehirn eingepflanz wurde? – Gott sei Dank nicht.😉 Das iMark hat zwar keinen integrierten Mikrochip, dafür aber einen Magnet. Damit befestigt man das iMark an der Rückseite seiner Lektüre und legt dann den „Zeiger“ (das wäre hier die Rute des Hundes) auf die Seite, auf der man gerade liest. Beim Umblättern springt der Zeiger dann automatisch auf die nächste (Doppel-)Seite. (Auf dem Foto ist nochmals die offizielle Schritt-für-Schritt-Anleitung zu sehen.)

Nun, ich habe das iMark dann natürlich sofort getestet. Ich war ja schon einigermassen skeptisch gegenüber dieser neuen Erfindung eingestellt. Aber wie hat es denn in verschiedenen „Tests“ abgeschnitten?

Lesekomfort: Das iMark stört beim Lesen überhaupt nicht. Die Seiten lassen sich immer noch gut umblättern. Ich würde hingegen davon abraten, das iMark bei Büchern mit dünnen Seiten zu verwenden, ich könnte mir gut vorstellen, dass da das iMark Spuren hinterlassen würde.

„Seiten-Merk-Funktion“: Nun, das wichtigste beim iMark ist, dass es nun auch sein Versprechen hält. Liest man ganz normal, springt der Zeiger flinkt auf die jeweils nächste Seite. Test bestanden. Fällt einem das Buch dann dummerweise zu, findet man innert Sekunden zu der aktuellen Seite zurück. Test bestanden. Fällt das Buch einem auf den Boden, kann es sein, dass das iMark herausfällt oder der Zeiger sich verschiebt. Test nicht bestanden. Das iMark ist auf Reisen leider mässig geeignet. Manchmal bleibt der Zeiger, wo er sollte, manchmal verrutscht er. Test nicht bestanden.

Robustheit: Das iMark besteht aus biegsamem Kunststoff, welcher recht stabil zu sein scheint. Auch sonst macht das iMark auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Als ich mein iMark jedoch nach einiger Zeit wieder hervorgenommen habe, sah ich, dass der eine Magnet sich vom iMark gelöst hatte und nun auf dem anderen lag. Der Klebstoff scheint also nicht sonderlich gut zu sein. Aber dieser Schaden lässt sich mit ein wenig Alleskleber schnell beseitigen.

Fazit: Wer das iMark einmal ausprobieren möchte, kann das auf jeden Fall tun. Vielleicht ist es ja gerade das, wonach ihr schon lange gesucht habt! Die Idee hinter dem iMark ist eigentlich sehr gut, nur ist es nicht perfekt und scheitert an einigen Aufgaben. Der Preis liegt wohl etwas über dem Standard-Lesezeichen, je nach dem wo man es kauft. Das iMark gibt es in verschiedenen Designs. Ich persönlich werde mir wahrscheinlich kein zweiter iMark kaufen. Wie gesagt, ein normales Lesezeichen tut es auch und auf der Reise ist ein günstiges Magnetlesezeichen sogar noch besser.

Verweise: Wer nun noch mehr über das iMark erfahren möchte, besucht am besten die offzizielle Homepage www.imarkabook.com. Auf Amazon gibt es viele verschiedene iMarks, z.B. das Hunde-iMark. Das Buch, welches ich verwendet habe, um das iMark zu demonstrieren, ist Claudia Tomans Roman Jagdzeit.

PS: Ich werde in den kommenden Tagen zwei iMarks verlosen.🙂

Ein Gedanke zu “iMark – Das intelligente Lesezeichen

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