Ich und Muggel? Nein, danke!

Letzten Freitag war es soweit: Ich durfte offiziell in die interaktive Geschichte von Harry Potter auf Pottermore einsteigen. Natürlich will ich euch nicht vorenthalten, was ich auf Pottermore so alles erlebe. Deshalb berichte ich in einigen Blogposts von Pottermore. Für alle, die noch nicht drin sind oder die nicht genug davon haben können. Heute erzähle ich von meinem Start in Pottermore.

Alles begann mit der heiss ersehnten E-Mail in meinem Posteingang. „Your Pottermore account is ready! Step this way…“ hiess es da im Betreff und ich – anstelle schön brav einen Schritt zu machen – habe erstmal auf meinem Bürostuhl einen Freudenhüpfer vollbracht. In der E-Mail gibt es dann einen Link, der einen zur Pottermore-Seite bringt – ein Portschlüssen sozusagen. Einmal eingeloggt, wird man sogleich aufgefordert, Freunde hinzuzufügen. Dies geht entweder über den Nicknamen eines Freundes oder über Facebook-connect. Ich habe vorübergehend nur eine Freundin aus meinem realen Leben (Ja, sie ist auch HP-verrückt) hinzugefügt. Man kann diesen Schritt natürlich auch einfach überspringen. Fraglich ist nur, wie sie die Sicherheit, welche sie mit den vorgegebenen Nicknamen aufgebaut haben, erhalten wollen, wenn sich halb Pottermore mit Facebook verbindet. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden.

Durch die Geschichte reisen

Danach geht es richtig los: Man kann die Kapitel aus dem ersten Harry-Potter-Band begehen. Pro Kapitel gibt es zwischen zwei und vier Seiten, welche jeweils in drei Ebenen unterteilt sind. Diese Ebenen gehören zu gezeichneten Szenen aus den Büchern, in welchen man mit Doppelklick hinein- und hinausnavigieren kann. Innerhalb dieser Kapitel können unterschiedliche Bonus-Informationen freigeschalten werden,  indem man einfach darauf klickt. Die Bonus-Informationen zum Deluminator bspw. schaltet man mit einem Klick auf den Deluminator in Dumbledores Hand frei.

Ab dem zweiten Kapitel – man befindet sich darin anfangs im Haus am Ligusterweg Nr.4 – kann man auch Gegenstände einsammeln, welche dann in den persönlichen Koffer gelegt werden. Den Kofferinhalt kann man in seinem Profil einsehen. Einige der gesammelten Objekte können auch an Freunde verschenkt werden.

Wie Pottermore funktioniert

Die Oberfläche von Pottermore läuft mit dem Flash-Player. Loggt man sich neu ein, erscheint eine Übersicht, in der man sieht, wo auf der „Reise durch die Romane“ man sich gerade befindet – und wo dass die Freunde bereits angelangt sind. Pottermore nennt diese Seite den „Gateway“. Von dort hat man Zugriff zu allen bereits durchgespielten Kapiteln – man kann also einfach in der Geschichte hin und her springen.

Was ich momentan noch als sehr unbefriedigend empfinde, ist die Art und Weise, in welcher die (Bonus-)Informationen geordnet sind: Die Informationen werden dem jeweiligen Kapitel zugeordnet, in welchem man sie gefunden hat. Dies ist etwas umständlich, wenn man eine bestimmte Informationen wiederzufinden versucht: Man muss sich zuerst erinnern, in welchem Kapitel welche Information war. Man kann aber besonders interessante Texte oder solche, welche man später noch lesen möchte den Favoriten zuordnen, zu welchen man über sein Profil Zugang hat.

Nach jedem Kapitel kann man in einer Art Shoutbox seine Meinung kundtun und jene anderer User „liken“. Ausserdem können bei vielen Informationsseiten ArtWorks hochgeladen werden, welche, einmal von Pottermore freigeschalten, auch im Profil sichtbar sein sollen. Ich habe testhalber am 27. August 2011 zwei ArtWorks hochgeladen – mal schauen, wann sie aufgeschalten werden.

Erste Kritik

Was momentan nocht vielerorts kritisiert wird, sind die beschränkten Interaktions-Möglichkeiten. Meistens kann man bei den Kapiteln einige Gegenstände sammeln und ein oder zwei Bonus-Texte freischalten. Gerade in Szenen wie den herumfliegenden Briefen wünscht man sich, dass man mehr tun könnte, in diesem Fall bspw. einen Brief fangen. Vielleicht werden in der laufenden Beta-Phase noch einige Dinge hinzugefügt.

Ausserdem schade ist, dass ganz Pottermore gänzlich stumm ist. Es gibt weder Musik noch irgendwelche Geräusche oder Soundeffekte. Daran könnte sicher auch nocht gearbeitet werden. Ansonsten gibt es einiges zu entdecken und vor allem sehr viel zu lesen – wer also keine Lust auf Lesen am PC hat, wird von Pottermore wahrscheinlich vorerst nicht sehr begeistert sein.

Im nächsten Beitrag zu Pottermore werde ich von der Winkelgasse und der Einschulungszeremonie berichten. (Hier geht es zum zweiten Artikel: Grimoires, Zauberstäbe und ein Sprechender Hut)

8 Gedanken zu “Ich und Muggel? Nein, danke!

    1. Gerngeschehen. Und wie gesagt, es wird noch mehr dazu kommen. Aber alles in einen Beitrag zu packen wäre wahrscheinlich etwas zu viel gewesen.😉

  1. Das Bild mit der Feder ist echt schön. (Natürlich kommt kein Punkt hinters ‚Mr‘! ^_^) Und ich hatte ganz vergessen, dass du auch Linkshänderin bist. (:
    Bin gespannt, wie’s in der Serie weitergeht!

    1. Ich muss dich leider enttäuschen – ich bin Rechtshänderin. Aber für das Foto sah es mit der linken Hand einfach besser aus.😉 Und danke für das Kompliment. ^^‘
      Ja, ich habe jetzt den zweiten Teil schon geschrieben, der wird aber frühestens nächste Woche online gehen. Etwas Abwechslung muss ja schon sein – und die Lesestatistik kommt ja immer noch am Monatsende.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s