Archiv der Kategorie: Kreagust 2013

The game is on!

sherlockholmeschallenge
Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zur offiziellen Challengeseite von Lyne.

Lyne von Lynes Books wird vom September 2013 bis Ende Dezember 2013 eine Buchchallenge zum Thema Sherlock Holmes hosten. Obwohl ich mit der „Bücher, die man gelesen haben muss„-Challenge schon im Hintertreffen bin, kann ich einfach nicht widerstehen, auch an dieser Challenge noch teilzunehmen. Immerhin sprechen wir hier von Sherlock Holmes und Arthur Conan Doyle. Dessen Detektivbücher wollte ich mir sowieso schon lange vornehmen und mit dem bevorstehenden Start der dritten Staffel meiner Lieblingsserie „SHERLOCK“ (die von der BBC, die im Oktober starten soll) konnte  ich mich nicht beherrschen und musste mich für die Challenge anmelden.

Welche Bücher ich lesen werde, weiss ich noch nicht wirklich, aber so wie ich mich kenne werde ich die Bücher in „Chronologischer Reihenfolge“ (nach Erscheinen) lesen. Lediglich den Sammelband The Adventures of Sherlock Holmes habe ich bereits gelesen. Darum kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich dieses Buch nicht mehr lesen werde. Die fünf erforderten Bücher werden demnach mit aller Wahrscheinlichkeit sein:

  • A Study in Scarlet
  • The Sign of Four
  • The Memoirs of Sherlock Holmes
  • The Hound of the Baskervilles
  • The Return of Sherlock Holmes

Ich freu mich irgendwie total drauf, obwohl die Challenge genau während des Semesters statt finden wird. Und da bleibt bekanntlich wenig Zeit zum privaten Lesen. Wie weit ich bei der Challenge schon bin, könnt ihr übrigens jederzeit auf der Seite „Challenges“ (links im Menü) sehen. Wäre die Challenge auch was für euch? Dann meldet euch bis Ende August bei Lyne! 🙂

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Methinks thou art a burly-boned shard-borne hedge-pig!

shakespeareaninsulter

Wer sich schon immer mal so richtig auf die feine englische Art beleidigen hat lassen wollen, sollte auf jeden Fall mal auf der Seite des „Shakespearean Insulter“ vorbei sehen. Die schlichte Internetseite beleidigt einen auf Wunsch („Insult me again“) immer und immer wieder mit Beleidigungen, die zum Teil direkt aus den Theaterstücken von William Shakespeare zitiert, zum anderen Teil aber auch aus Shakespeares Zeit gebräuchlichen Schimpfwörtern zusammengesetzt wurden. So oder so – die Seite macht mit wenig Aufwand einfach gewaltig Spass. Besonders lustig ist die Seite natürlich dann, wenn man sie mit Freunden besucht. 😉

Na? Heute schon beleidigt worden?

Eine Prinzessin mit Fehlern

princess diaries

Wie viele junge Frauen in meinem Alter habe auch ich als TeenagerBuecher_die_man_gelesen_haben_muss_Challenge_hosted_by_100b_cher.blogspot.com den Film „Plötzlich Prinzessin“ immer und immer wieder gesehen und mir gewünscht, auch plötzlich Prinzessin zu sein, die Haare gemacht zu bekommen und einen süssen Jungen (mit Fussflip) zu küssen. Diese Zeiten mögen vorbei sein, aber die „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge hat mir das Buch, welches der Verfilmung zu Grunde liegt, nahe gelegt und so habe ich mich erneut in eine märchenhafte Welt sinken lassen voller eleganter Grossmütter und weisen toten Vätern, die ihrer Tochter schriftlich kluge Ratschläge mitgeben.

Nur mit dem Fehler, dass es diese in The Princess Diaries von Meg Cabot nicht gibt. Im Gegenteil: Ungleich der Hollywoodfassung lebt Mias Vater noch (ist jedoch an Hodenkrebs erkrankt und kann deshalb keine weiteren Nachkommen zeugen) und ihre Grossmutter ist eine merkwürdige Mischung aus Alkoholikerin und tätowierten Augenbrauen.

Man kann nun natürlich das Buch genauso dem Film vorziehen wie umgekehrt und ich muss gestehen, dass ich beide Versionen eigentlich ganz gerne mag. Leider finde ich einfach, dass Film und Buch nicht wirklich zu einander passen. Mir gefällt der Film als Film und als Geschichte einfach zu gut, um ihn nach der Lektüre von The Princess Diaries (übrigens im Sammelband – der erste Film ‚entspricht‘ in etwa den ersten beiden Bänden der Serie) nicht mehr zu mögen, aber eine wirkliche Verfilmung des Buches ist es auch nicht. Es ist ein Film, der von Meg Cabots Buch inspiriert wurde; so könnte man das sagen.

Was mir an dem Buch ausserordentlich gut gefallen hat, ist der Tagebuchstil. Dafür scheine ich einfach eine Vorliebe entwickelt zu haben. Ansonsten war es eine einfach zu lesende Geschichte ohne viel Tiefgang (meiner Meinung nach), die viel Spass gemacht hat. Die Charaktere sind alle relativ übertrieben gezeichnet (wohl auch ein Grund für die etwas neutralere Filmumsetzung), aber trotzdem kann man Mias Gefühlen sehr gut folgen. Die weiteren Bände der Serie werde ich mir jedoch nicht kaufen, für mich stellen die ersten beiden Bände eine schöne, abgeschlossene Geschichte dar, die so für mich stimmt. Den ersten Band alleine würde ich aber als „unfertig“ bezeichnen. Warum dort eine Zäsur eingelegt wurde, ist mir rätselhaft. Vielleicht, um das Buch nicht allzu lang zu machen (Das Klischee, dass Kinder- und Jugendbücher kurz zu sein haben, kennen wir ja alle, die Harry Potter lieben. ;)).