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kreativum

Anna-Lisa Heerdtweg

Diese Woche habe ich mich dem Motto “I love…” gewidmet. Glücklicherweise war Falco so nett, mir dieses Mal die Bildidee zu geben. Wer Ohren hat, der höre!

Ja, was gibt es dazu noch zu sagen? “Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein Egoist. Der Mensch, der mir am nächsten ist, bin ich, ich bin ein Egoist.” Gut – vielleicht bin ich nicht wirklich ein Egoist (ziemlich sicher sogar nicht), aber ich wollte halt (wieder einmal) eine ungewöhnliche Umsetzung des Themas finden und beim Hören des Albums “Out of the Dark (Into the Light)”, wo eben auch “Egoist” drauf ist – kam mir die Idee. Und natürlich musste dann auch ein Spiegel mit aufs Bild. Zwar nicht “über meinem Bett”, aber dafür auf meinem Bild. Soweit so gut! “Liebe kommt von lieben und ich fange bei mir an!” ;)

Was ist er denn?
Was hat er denn?
Was kann er denn?
Was macht er denn?
Was red’ er denn?
Wer glaubt er, das er ist?

Und um meinen Status als Egoist auch gleich wieder loszuwerden: Hier (Link folgt) gehts zu den anderen Beiträgen dieser Woche! ;) Achja: Wer das Lied noch nicht kennt – wer Augen hat, sehe:

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Und? Feiert ihr?

Ich hab ehrlich gesagt keinen grossen Bezug zur Fastnacht (das heisst in der Schweiz so…) – habe mir dieses Jahr aber vorgenommen, an die Basler Fastnacht zu gehen. Mal auskundschaften, wie das so ist.

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Schon kurze Zeit nachdem das Thema “Typisch Mann/Frau” veröffentlicht wurde, wusste ich, dass ich dazu mit den Klischees rund um Mann und Frau spielen wollte. Als erstes fielen mir dabei natürlich die gewöhnlichen Verdächtigen (hell-)blau und pink ein. Und dann – wollte ich diese beiden Farben unbedingt “verkehren”. Das erklärt, warum die Piktogramme und die Liedtitel jeweils sozusagen in der jeweils “falschen” Farbe geschrieben sind.

Weiter mit den verkehrten Klischees geht es in der Kleidung – einmal ein “Rock” für den Mann und einmal eine Hose für die Frau (obwohl mir bewusst ist, dass heute Hosen für Frauen genauso normal sind wie Röcke).

Auch die beiden Spielsachen sind sozusagen “falsch” gesetzt, auch, um darauf hinzuweisen, dass auch Jungs mit Puppen und Mädchen mit Autos spielen dürfen, ohne gleich als homosexuell abgestempelt zu werden. Kann ja nicht so sehr schaden, oder?

Die beiden Eulen, welche das Farbspiel, welches ich zu Beginn erläutert habe, nochmals aufgreifen stehen dann dafür, dass man sich nicht zu stark von Vorurteilen beeinflussen lassen soll – sie stehen im Gegensatz zu den Schriftzügen und sind in dem Sinne “richtig” gesetzt – aber genau das wollte ich ja damit nicht aussagen, sondern, dass es manchmal eben mehr braucht, als auf diese Äusserlichkeiten zu achten, um einen Menschen zu “erkennen”.
So, nun genug der romantischen Weltverbesserungsenergie! Ich hoffe, euch gefällt das Bild.

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